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Wissenswertes über die Milchzucker-Unverträglichkeit  

  

Fragen zum Krankheitsbild Laktose-Intoleranz

img/00247505b.jpgIst Laktose-Intoleranz heilbar?
Nein. Eine wirksame Behandlung besteht aus laktosefreier oder zumindest -armer Ernährung in Kombination mit der Verwendung von Lactase-Präparaten. Um die Verträglichkeit von Milchzucker zu verbessern, hat sich zusätzlich auch die Darmsanierung mit Hilfe von Bakterien-Präparaten bewährt.

Ich habe als Kind regelmäßig ohne Probleme Milch konsumiert. Kann ich heute trotzdem betroffen sein?
Ja! Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sogar sehr hoch. Die Laktose-Intoleranz betrifft fast ausschließlich Erwachsene. Bereits nach der Stillzeit verschlechtert sich die Verträglichkeit von Milchzucker bei allen Menschen, die meisten verspüren aber erst als junge Erwachsene die ersten Beschwerden. Da sich die Probleme über einen Zeitraum von mehreren Jahren einschleichen, bringen die Betroffenen sie nur in den seltensten Fällen in Verbindung mit dem Genuss von Milchzucker.

Milchzucker findet sich überall
Das Hauptproblem ist, dass sich Milchzucker nicht nur in Milchprodukten befindet, sondern auch in vielen anderen industriell gefertigten Lebensmitteln (wie beispielsweise Wurst und Fast-Food). Genauere Angaben zur Frage, welche Produkte Laktose enthalten und welche Sie bedenkenlos essen dürfen, finden Sie im Ratgeber "Laktose-Intoleranz - Wenn Milchzucker krank macht".

Ist Laktose-Intoleranz eine Krankheit?
Nein. Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, sind weltweit sogar deutlich in der Überzahl. Die Laktose-Intoleranz ist ein sogenannter »Enzymdefekt«, der vermutlich genetisch bedingt ist. Da die Beschwerden von den Betroffenen aber wie eine Krankheit empfunden werden, kann man mit Recht behaupten, dass die Laktose-Intoleranz »krank« macht. Auch wenn die Laktose-Intoleranz alleine noch nicht direkt gesundheitsgefährdend ist, so kann eine milchzuckerfreie Kost über einen längeren Zeitraum dennoch zu schweren Krankheiten führen. Schuld ist der Calciummangel, den man zwangsläufig erleidet, wenn man keine oder nur wenig Milchprodukte verzehrt. Neben laktosefreier Milch helfen hier in erster Linie Calcium-Präparate, die als Nahrungsergänzung gegeben werden.

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