Allergische Beschwerden -
aber keine Allergie
Was genau bedeutet Histamin-Intoleranz?
Prinzipiell entstehen histaminbedingte Beschwerden durch eine Überbelastung des Organismus mit dem Stoff Histamin. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Substanz mit der Nahrung aufgenommen oder mittels so genannter Histaminliberatoren aus den körpereigenen Zellen freigesetzt wird. Die Symptome einer Histamin-Intoleranz entwickeln sich schleichend: Die meisten Betroffenen verspüren erste Beschwerden im jungen Erwachsenenalter. Dieses "heimliche" Fortschreiten der Krankheit erleichtert allerdings nicht gerade die Diagnose.
Die Histamin-Intoleranz und ihre Folgen
Während Histamin in größeren Mengen bei jedem Menschen schwere, ja sogar lebensbedrohliche Krankheitszustände hervorrufen kann, reichen im Falle einer Histamin-Intoleranz bereits kleinste Mengen von wenigen Mikrogramm, um ein individuelles Beschwerdebild zu verursachen. Dies kann sich in Verdauungsstörungen wie Durchfall, Bauchkrämpfen oder Blähungen, aber auch durch einen Migräneanfall äußern. In rund 15 % aller Asthmaerkrankungen wird eine Histamin-Intoleranz als Ursache vermutet, genauso wie bei zahlreichen Fällen von niedrigem Blutdruck, Nesselausschlag (Urtikaria), Herzrhythmusstörungen, Regelbeschwerden und vielen anderen Gesundheitsstörungen, die häufig falsch diagnostiziert und vorschnell als psychosomatisches Leiden abgetan werden.
Zuviel Histamin im Körper
Wer unter einer Histamin-Intoleranz leidet, reagiert nach dem Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel mit körperlichen Symptomen. Am häufigsten sind Verdauungsstörungen wie Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit. Aber auch Lunge, Nebenhöhlen, Haut und Gehirn sind von der Wirkung des überschüssigen Histamins betroffen.
Wie kommt es zu den Beschwerden?
Beim gesunden Menschen wird das im Körper befindliche Histamin durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Dieser Mechanismus ist bei Patienten mit Histamin-Intoleranz vermutlich aufgrund eines Vitamin B6- und C-Mangels gestört: Es kann nicht genügend DAO produziert werden, wie es für die Verstoffwechselung histaminhaltiger Speisen und Getränke erforderlich wäre. Infolge dessen kommt es zu einer Überlastung des Körpers mit Histamin, woraus sich unterschiedlichste Gesundheitsbeschwerden entwickeln können.
Aktuelle Meldungen zur Histamin-Intoleranz
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Weiterführende Informationen zur Histamin-Intoleranz
(Histamin-Unverträglichkeit), Archiv 2:
- Histamin-Intoleranz ist keine Allergie
- Nahrungsmittelallergien und Histamin
- Statistische Daten zur Histamin-Unverträglichkeit
- Magen-Darm-Beschwerden durch Histamin
- Hautausschlag und Rötungen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Symptome der Histamin-Intoleranz
- Husten und Asthma
- Niedriger Blutdruck
- Schwindelgefühl Herzrasen
- Hormonelles Zusammenspiel und Histamin
- Milchzucker ist überall
- Symptomatik erst nach Sensibilisierung
- Immunreaktion des Körpers


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