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Die Lebensmittelindustrie trägt eine Mitschuld  

  

Fructose-Intoleranz - woran liegts?

Die Errungenschaften der Lebensmittelindustrie tragen ebenfalls zur Verschärfung der Problematik bei: Aus technologischen Gründen wird unzähligen Speisen und Getränken heutzutage nicht nur Laktose, sondern auch Fructose beigemengt, wodurch der Verbraucher im Laufe eines Tages ganz beträchtliche Mengen dieses Kohlenhydrates zu sich nimmt. In den meisten Fällen weiß er davon aber nichts.

Geänderte Essgewohnheiten
Fructose-Intoleranz - Woran liegts?Hinzu kommt, dass sich die Essgewohnheiten der Nord- und Mitteleuropäer in den letzten Jahrzehnten sehr verändert haben: Galten Südfrüchte, exotische Obst- und Gemüsesorten und Säfte früher noch als besondere, weil teure Delikatesse, so nehmen sie auf dem heutigen Speiseplan einen festen Platz ein. Nahezu täglich und zu jeder Jahreszeit konsumieren wir damit ein Vielfaches der Fruchtzuckermenge wie noch vor 30 Jahren. Für die Mehrzahl der Menschen stellt der Konsum dieser Vitaminspender ein glücklicher Segen dar, weil sie den darin enthaltenen Fruchtzucker problemlos tolerieren. Für 3 von 10 Personen gilt dies allerdings nicht: Sie leiden unter einer Fructose-Intoleranz .

Sehr selten: Die hereditäre Fructose-Intoleranz
In extrem seltenen Fällen kann auch ein vererbter Enzymdefekt Auslöser einer Fructose-Intoleranz sein. Man spricht in solchen Fällen von einer hereditären Fructose-Intoleranz. Diese schwere Krankheit wird meist bereits im Säuglingsalter diagnostiziert und ist nicht Thema dieser Website. Die Ratschläge dieses Internetportals beziehen sich nur auf die viel häufigere intestinale Form, welche auch als Fructose-Malabsorption bezeichnet wird.

Diagnose der Fructose-Intoleranz
Haben Sie den Verdacht, zu den 30 Prozent der Betroffenen zu gehören? Dann sollten Sie über eine Eliminationsdiät nachdenken oder Ihren Arzt bitten, einen H2-Atemtest zu verordnen. Worum genau es sich dabei handelt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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