Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktReizdarmsymptomatik Die medikamentöse Behandlung funktioneller Darmstörungen richtet sich wie die des Reizmagens nach den dominanten Beschwerden des Betroffenen. Dabei werden Beschwerden unterschieden, die vornehmlich mit Durchfall oder Verstopfung beziehungsweise Schmerzen oder Blähungen einhergehen.
Therapie Ein funktionelles Darmsyndrom, das durch das Auftreten von Durchfällen und durchfallartigen Störungen geprägt ist, kann sehr wirksam mit Hilfe von zwei Medikamentengruppen gelindert werden: Antidiarrhoika und Quellmittel. Antidiarrhoika verlangsamen die Darmtätigkeit und bringen auf diese Weise Ruhe in den unteren Verdauungstrakt. Wasser kann dadurch verstärkt aus dem Darm in den Körper aufgenommen werden, und der Durchfall kommt zum Erliegen. Zur Behandlung eines Reizdarmes hat sich der Wirkstoff Loperamid als sehr nützlich erwiesen. Präparate dieses Typs sind teilweise rezeptfrei erhältlich und können in geringen Dosen für kurze Zeit eingenommen werden. Sie ermöglichen REIZDARM-Betroffenen, die häufig von überraschendem Stuhldrang geplagt sind, eine größere Sicherheit im Alltagsleben und erhöhen damit merklich die Lebensqualität. Bevor sie zum Einsatz kommen, sollte aber überprüft werden, ob nicht auch die Verwendung von Quellmitteln bereits zu einer ausreichenden Besserung der Beschwerden beitragen kann.
Zweite Säule - Arzneibehandlung Die Arzneibehandlung orientiert sich immer an den Leitsymptomen: Durchfalldominante Beschwerden Durchfall durchfallartige Störungen breiiger Stuhl spontaner StuhldrangI Durch Verstopfung bedingte Beschwerden Verstopfung Völlegefühl
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