Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter steckt
Künstliche Süßstoffe besser einschränken Auch Pseudoallergien, wie zum Beispiel die Histaminunverträglichkeit, können REIZDARM-Symptome auslösen und lassen sich durch die übliche Diagnostik nicht nachweisen. Verdauungsbeschwerden nach dem Verzehr von stark histaminhaltigen Lebensmitteln, wie Hefe, Sauerkraut, Thunfisch, alten Käsesorten oder Rotwein, können ein Hinweis darauf sein.
Bei leichten Beschwerden lohnt sich eine übertriebene Diät nicht. Lernen Sie die möglichen Auslöser kennen, aber vermiesen Sie sich nicht die Freude am Genuss. Bemühen Sie sich - auch wenn es Ihnen schwierig erscheint - trotz der Einschränkungen um eine ausgewogene und nährstoffreiche Diät.
An beschwerdereichen Tagen verschaffen Ihnen magenfreundliche Tees, wie Lavendel, Kamille, Pfefferminze oder Fenchel, und eine Wärmflasche auf dem Bauch Linderung. Gehen Sie mit scharfen Gewürzen, wie Pfeffer, Curry und Chili, sparsam um. Vermeiden Sie eine zu einseitige Ernährung. Sie führt zu Mangelzuständen.
Verzichten Sie auf blähende Lebensmittel, wie Artischocken, Beerenobst, Feigen, Hefe und Steinobst. Auch Nahrungsmittel, wie Bananen, Kartoffeln, Schalentiere, Mais, Weintrauben, Nougat, Marzipan, Weizen und Hafer, verursachen bei einigen REIZDARM-Patienten Magen-Darm-Beschwerden.
Ernähren Sie sich in schweren Zeiten von Tee, Zwieback und Reissuppe. Zitrusfrüchte und daraus hergestellte Getränke verstärken wegen ihres Säuregehaltes die Symptomatik bei einem Reizmagen.
Meiden Sie möglichst auch Apfelsaft. Reduzieren Sie starken Zuckerkonsum. Zusammen mit Vollgetreide kann er blähend wirken.
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