Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktDie Hypnosebehandlung Bei der Hypnose handelt es sich um einen herbeigeführten Trancezustand, in dem es möglich ist, die innere Haltung durch Suggestionen zu ändern. Diese Zustände tauchen auch im Alltagsleben auf, beispielsweise wenn man längere Zeit seinen Blick auf eine brennende Kerze richtet und dabei die Welt um sich herum vergisst.
Während einer Hypnose richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit, also das Denken, Fühlen und Empfinden, auf die Innenwelt. In diesem Zustand lassen sich durch Suggestionen Schmerzen lindern und tief liegende Erlebnisschichten erreichen. Aus diesem Grund werden hypnotische Verfahren auch oft zu Beginn einer Psychotherapie eingesetzt, um Verhaltensweisen, die im normalen Gespräch nicht zugänglich sind und gesundheitliche Störungen verursachen, ans Tageslicht zu bringen.
Während einer Hypnose hat man, anders als vielfach vermutet, immer die vollständige Kontrolle über sich selbst. Ansonsten wäre ja zum Beispiel eine Selbsthypnose, die ohne fremde Hilfe auskommt, gar nicht möglich. Einer Studie zufolge soll bei der Mehrheit der getesteten REIZDARM-Patienten eine merkliche Symptomlinderung durch Hypnose festgestellt worden sein. Leider existieren keine weiteren statistischen Daten zur Wirksamkeit hypnotischer Verfahren. Es fällt aber auf, dass sie von vielen Fachleuten zur symptomatischen REIZDARM-Behandlung empfohlen werden.
Weitere Therapieformen Um eine REIZDARM-Symptomatik zu lindern, kommen neben der klassischen Psychotherapie und der Hypnose noch andere Verfahren in Betracht. Dies sind zum Beispiel Autogenes Training, Atemübungen, Biofeedback, funktionelle Entspannung, progressive Muskelrelaxation, Yoga und Meditation. Auch können mehrere Methoden miteinander kombiniert werden, um ihre positive Wirkung auf den Körper zu entfalten. Leseprobe aus:
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