Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktAbführmittel führen zu Flüssigkeitsverlust - deshalb viel trinken. Schmerzdominante Beschwerden krampfartige, teils heftige Schmerzen chronische, dumpfe Schmerzen Schmerzen in Verbindung mit spontanem Stuhldrang Zweite Säule - Arzneibehandlung Ihre Verwendung sollte sich aber auf eng abgegrenzte Zeiträume beschränken, da ein dauerhafter Gebrauch in der Regel durch einen raschen Wirkungsverlust gekennzeichnet ist.
Auch Psychopharmaka können in vereinzelten Fällen auf die Schwere und den Verlauf einer REIZDARM-spezifischen Symptomatik Einfluss nehmen. Dabei besitzen sie neben der psychologischen Wirkung auch einen schmerzlindernden Effekt. Auch vermögen einzelne Gruppen dieser Arzneien einen stuhlregulierenden Einfluss auszuüben. Dieser sollte aber, wie alle anderen Wirkungen auch, niemals der alleinige Anlass zum Einsatz von Psychopharmaka sein. Oder anders ausgedrückt: Die Verwendung von Psychophar- maka kommt im Rahmen einer REIZDARM-Therapie nur dann in Betracht, wenn deutlich erkennbare Angst- oder Zwangsstörungen und/oder Depressionen vorliegen und wenn diese Erkrankungen als Mitauslöser oder als Verstärker der REIZDARM-Beschwerden ausgemacht werden können.
Selbstverständlich sollte eine Therapie durch diese Arzneien ausschließlich in Zusammenarbeit mit psychiatrisch oder psychotherapeutisch geschulten Ärzten vorgenommen werden - und dann auch nur als begleitende Maßnahme. Aufgrund der Vielfalt der möglichen Behandlungswege können an dieser Stelle keine weiteren Einzelheiten erläutert werden.
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