Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktFinger weg von Hülsenfrüchten und Kohlgemüse Hülsenfrüchte und Kohlgemüse besitzen reichlich Ballaststoffe, die für den menschlichen Organismus unverdaulich sind und darum im Dickdarm bakteriell zersetzt werden. Bei diesem Vorgang entstehen wie bei der Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeit Stoffwechselprodukte, die zu harmlosen, aber insbesondere für REIZDARM-Patienten gravierenden Beeinträchtigungen der Verdauung führen.
Gesunde Menschen verspüren nach dem Genuss von Hülsenfrüchten und allen Arten von Kohlgemüse allenfalls Blähungen sowie eine beschleunigte Verdauung. REIZDARM-Patienten dagegen empfinden die Gas- und Säureentwicklung, die der bakteriellen Zersetzung von Kohlenhydraten und Ballaststoffen folgt, krankheitsverstärkend. Die gasbedingte Auswölbung der Darmwände wird als Bauchschmerz wahrgenommen, die Fettsäuren, die die Darmbewegung anregen, verursachen durchfallartige Beschwerden, und nicht zuletzt binden die Ballaststoffe vermehrt Wasser, was zu erhöhtem Stuhlvolumen und infolgedessen zu Stuhldrang führt. Meiden Sie deshalb während Ihrer REIZDARM-Diät alle Arten von Hülsenfrüchten und Kohlgemüse.
Ballaststoffe - Fluch und Segen zugleich Von Ernährungsfachleuten werden die Ballaststoffe - auch Faserstoffe, Pflanzenfasern oder Nahrungsfasern genannt - als natürliches Heilmittel zur Behebung und Linderung von Verdauungsbeschwerden empfohlen. Darüber hinaus werden ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften immer wieder betont. Man sagt ihnen nach, Gallensäuren, Cholesterin und Schadstoffe zu binden und somit aus dem Körper zu schaffen. Ihr durch die Wasserbindung zunehmendes Volumen regt die Darmmotorik an und verkürzt damit die Transitzeit der Nahrung. Außerdem wirken sie sich günstig auf die Darmbakterien aus. Ballaststoffe sind ein elementarer Bestandteil gesunder Ernährung und sollten deshalb in besonderem Maße auf dem Speiseplan berücksichtigt werden.
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