Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktTipps für geistiges Wohlbefinden Lernen Sie, abzuschalten und zu entspannen. Setzen Sie sich mit Ihren privaten und beruflichen Problemen auseinander, und versuchen Sie, sie zu lösen. Auch Spaziergänge an der frischen Luft regen die Darmtätigkeit an. Erlernen Sie Strategien, die Ihnen helfen, mit Stress besser umzugehen. Machen Sie zum Beispiel Entspannungsübungen. Gewöhnen Sie sich an, Entscheidungen zu treffen, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben. Nehmen Sie dazu auch unangenehme Konsequenzen in Kauf. Lernen Sie, Ihre Gedanken umzudeuten: Aus »das konnte ja nur mir passieren...« machen Sie »heute bin ich also mal dran...«.
Entspannung tut auch Magen und Darm gut Nehmen Sie nicht jede kritische Bemerkung persönlich, sondern versuchen Sie herauszufinden, warum jemand Sie angreift. Weit verbreitet unter REIZDARM- Betroffenen ist das so genannte Worst-Case-Scenario: Anstatt sich auf das Positive einer Sache zu konzentrieren, richten Sie ihren Fokus auf den schlimmsten annehmbaren Fall.
Lassen Sie öfter mal Ihre Seele baumeln, und träumen Sie von schönen Dingen. Scheuen Sie sich nicht davor, Nein zu sagen, auch wenn Sie sich damit bei Ihren Mitmenschen unbeliebt machen. Lernen Sie, schöne Stunden zu genießen und sie nicht durch unbegründete Sorgen zu vermiesen. Viele REIZDARM-Betroffene denken in Schwarzweißmustern: Für sie ist eine Sache entweder gut oder schlecht. Tatsache ist, dass sich zwischen diesen beiden Extremen der größte Teil des Lebens abspielt. Wer das übersieht, macht sich das Leben oft nur unnötig schwer.
Leseprobe aus:
|