Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktDie medizinische Basisdiagnose Bei der Erstuntersuchung stehen dem Arzt zahlreiche Verfahren zur Verfügung, über deren Einsatz er von Fall zu Fall entscheiden muss, um die wichtigsten organischen Erkrankungen auszuschließen. Zu den basisdiagnostischen Methoden, denen jeder REIZDARM-Patient unterzogen werden sollte, gehören neben der gründlichen Befragung (Anamnese) des Patienten die körperliche Untersuchung, verschiedene Laboruntersuchungen und wenn nötig spezielle apparative Untersuchungen.
Die körperliche Untersuchung Die körperliche Untersuchung schließt unter anderem das Abtasten der Bauchregion und die Ultraschalluntersuchung des Bauches (Sonographie) ein. Erst wenn die Therapieversuche erfolglos bleiben und aufgrund der Schwere der Symptome der Verdacht auf eine organische Erkrankung besteht, kommen weiterführende Verfahren, wie zum Beispiel die Spiegelung von Magen oder Darm (Endoskopie), in Betracht.
Die Laboruntersuchung von Stuhl und Blut Im Rahmen einer orientierenden Laboruntersuchung werden mittels einer Blutprobe Blutwerte ermittelt, aus denen der Arzt wichtige Hinweise erhält. So kann er zum Beispiel feststellen, ob eine Blutarmut (Anämie) oder eine entzündliche Störung vorliegt. Um Wurmerkrankungen oder einen Parasitenbefall ausschließen zu können, kommen ferner Stuhluntersuchungen infrage. Da auch in der Labordiagnostik unzählige, vom Einzelfall abhängige Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen, soll an dieser Stelle nicht näher auf sie eingegangen werden.
In der Regel kann man darauf vertrauen, dass der behandelnde Arzt seiner Sorgfaltspflicht nachkommt und wie sein Patient nur ein Ziel hat: die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und eine geeignete Therapie einzuleiten.
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