Das Reizdarmsyndrom
Reizdarm - Was wirklich dahinter stecktDie spezielle Differenzialdiagnose Die Verfahren, mit deren Hilfe andere mögliche Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik untersucht werden können, bezeichnet man in der Medizin als spezielle Differenzialdiagnostik. Inwieweit dies im Einzelfall vorangetrieben wird, ist individuell verschieden. Alarmsymptome, wie Gewichtsabnahme, Kräfteverfall oder Blutverlust, sollten durch die spezielle Differenzialdiagnostik abgeklärt werden, da sie mit einem Reizdarm nicht zu vereinbaren sind. Besondere Bedeutung kommt hier den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und den Tumoren zu. Von den Symptomen einer funktionellen Störung abzugrenzen sind die so genannten Befindlichkeitsstörungen. Darunter versteht man gelegentliche Magen-Darm-Beschwerden, die situativ oder unter besonderer Belastung auftreten, rasch wieder verschwinden, auf das Vermeiden von auslösenden Faktoren gut ansprechen und die Lebensqualität der Patienten auf Dauer nicht beeinträchtigen. Wie wird Das Reizdarmsyndrom behandelt? Das Reizdarmsyndrom aus medizinischer Sicht zu verstehen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung. Wenn Sie das erste Kapitel aufmerksam gelesen haben, dann besitzen Sie bereits die besten Voraussetzungen, um einen nachhaltigen Genesungsprozess in die Wege zu leiten. Doch theoretisches Wissen allein genügt nicht. Um eine funktionelle Magen-Darm-Störung wirksam zu behandeln, benötigen Sie praktische Ratschläge im Hinblick auf die Vorgehensweise - und um diesen wichtigen Teil Ihrer Therapie geht es nun.
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