Wenn Milchzucker krank macht
Laktose-Intoleranz
Wurstwaren und Formfleisch Leider findet der preiswerte Milchzucker als Bestandteil von Binde und Umrötungsmitteln auch in der Wurst- und Fleischverarbeitung Verwendung. Dies gilt sogar für gekochten Schinken, den man bei oberflächlicher Betrachtung für ein fast unverändertes Naturprodukt halten könnte. Eher die Ausnahme ist die Verarbeitung von Laktose hei den frischen Wurstwaren vom Metzger. Sicherheitshalber sollte man aber auch hier einmal nachfragen. Bei der Fabrikation von besonders preiswertem »Formfleisch« wird leider in fast allen Fällen Laktose verwendet. Im Herstellungsprozess werden Fleischreste (in der Regel nicht gerade die besten Stücke) zu einer fast homogenen Masse verquirlt. Anschließend fügt man Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe hinzu und bindet den entstandenen Brei unter anderem mit Hilfe von Laktose wieder zu einer festen, fleischähnlichen Einheit. In vielen Fällen werden die Einzelportionen noch mit Paniermehl ummantelt, das ebenfalls Milchzucker enthält. Formfleisch sollte aus diesen Gründen von Laktose-intoleranten Menschen gemieden werden. Das Müsli Besonders beim Frühstück fällt es vielen Menschen schwer, auf ein gesundes und appetitliches Müsli zu verzichten. Die Inhaltsstoffe stellen dabei, außer beim Schokomüsli, kein Problem dar. Die Zubereitung mit Milch sollte aber, zumindest bei regelmäßigem Genuss, tabu sein. Es bietet sich an, das Müsli stattdessen mit Fruchtsaft zuzubereiten oder eine Vollmilch zu verwenden, die zuvor mit Hilfe von Laktase Tropfen behandelt wurde. Eine weitere Alternative bildet die Verwendung von Sojamilch, auf die weiter unten näher eingegangen wird. Süßigkeiten Wer gerne Süßes nascht, der sollte beim Einkauf schon genau hinsehen. Sehr viele Süßwaren enthalten Laktose; es gibt aber auch einige, die Sie bedenkenlos genießen können. Leseprobe aus:
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