Wenn Milchzucker krank macht
Laktose-Intoleranz
Fertiggerichte Bei einer Laktose-Intoleranz ist es besonders wichtig, die Zutatenliste genau zu lesen und im Zweifel - zumindest beim regelmäßig konsumierten Lieblingsgericht - heim Hersteller nachzufragen, ob möglicherweise ein versteckter Milchzuckeranteil im Nahrungsmittel enthalten ist. Unverpackte Lebensmittel wie Backwaren, Fleisch, Wurst oder Fisch besitzen natürlich keine Zutatenliste. Sie sollten sich daher nicht scheuen, in der Bäckerei oder beim Metzger nach den Inhaltsstoffen der angebotenen Waren zu fragen.
Im Folgenden wird im Detail auf einzelne Lebensmittelzusätze eingegangen, deren Bedeutung hinsichtlich ihres Milchzuckergehalts erfahrungsgemäß für viele von Laktose-Intoleranz Betroffene unklar ist. Die E-Nummer Nach der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung werden Zusatzstoffe in Lebensmitteln mit einer so genannten E-Nummer versehen. Laktose hat keine eigene E-Nummer. Auch gibt es kein Nahrungsmittel.hinterdessen E-NummersicheinversteckterMilchzuckeranteilverbergen könnte. Die Angabe einer Bezeichnung wie zum Beispiel »L3oo« auf der Zutatenliste bedeutet also in keinem Falle, dass Sie mit einer unverträglichen Lebensmittelkomponente rechnen müssen. Zuckerstoffe Vorsicht ist geboten bei der Angabe von Zuckerstoffen, da sich hinter diesem Begriff Milchzucker verbergen kann, aber nicht muss. Meist bestehen diese Zuckerstoffmischungen aus einer Kombination von Maltose. Dextrose, Glukose und Laktose. Wer deswegen um sein LeibGericht bangt, dem empfiehlt sich eine kurze Anfrage beim Hersteller. Milcheiweiß und Milchsäure Viele Rezepturen für Fertigprodukte enthalten Milcheiweiß und Milchsäure. Die Namen dieser Nährstoffe lassen den Verdacht auflcommen, dass es sich hierbei um laktosehaltige Inhaltsstoffe handeln könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall. Sowohl Milcheiweiß als auch Milchsäure enthalten nach neuesten Erkenntnissen keinerlei Milchzucker und können daher von Menschen mit Laktose-Intoleranz bedenkenlos konsumiert werden. Leseprobe aus:
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