Wenn Milchzucker krank macht
Laktose-Intoleranz
Der Laktose-Belastungstest Eine weitere Möglichkeit zum Nachweis einer Milchzucker-Unverträglichkeit bietet der Laktose-Belastungstest. Hierbei nimmt der Patient wie auch beim H2 Atemtest zunächst 50 mg Laktose in 300 ml Wasser zu sich. Anschließend wird während der nächsten 3 Stunden in Abständen von 3o Minuten jeweils eine Blutprobe entnommen. Das Verfahren des Laktose-Belastungstests beruht auf folgendem Prinzip: Bei der enzymatischen Spaltung der Laktose im Dünndarm wird Glukose freigesetzt. Sie gelangt durch die Darmwand hindurch in die Bluthahn und kann dort nachgewiesen werden. Nach oraler Aufnahme des Milchzuckers erfolgt also ein Anstieg der Glukosekonzentration im Blut. Bei einem Laktase-Mangel gelangt nur ein entsprechend geringerer Teil der Glukose in die Blutbahn. In festgelegten Abständen wird dieser Glukosegehalt an Hand von Blutproben bestimmt. Liegt der ermittelte Wert bei allen Messungen unter ao mg pro Deziliter, so wird dies als Indiz für eine Laktose-Intoleranz gewertet. Man spricht hierbei auch von einer »flachen Kurve«. Leseprobe aus:
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