Wenn Milchzucker krank machtLaktose-IntoleranzLaktosehaltige Medikamente Unterstellt man die Einnahme von mehreren Einzeldosen, dann dürfte die Gesamtbelastung an einem Tag bei nicht mehr als 1-2 g Laktose liegen. Diese Menge wird nur bei Personen mit sehr ausgeprägter Laktose-Intoleranz ernst zu nehmende Beschwerden auslösen. Sie stellt aber - besonders hei regelmäßiger Einnahme - eine vermeidbare Belastung dar, die den Organismus eines Betroffenen bis an seine Toleranzgrenze bringen kann. Weitere Laktose-Rationen führen dann direkt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Unverständlicherweise wird sogar in Durchfallpräparaten und in Mitteln gegen Meteorismus und Dysbakterie Milchzucker als Trägersubstanz verwendet, obwohl die Betroffenen zumindest während der akuten Krankheitsphase Laktose deutlich schlechter tolerieren. Man kann davon ausgehen, dass infolgedessen in vielen Fällen die Effekte der Wirkstoffe durch ungünstige Nebenwirkungen verschleiert werden. Zumindest bei gastroenterologischen Medikamenten wäre es aus diesen Gründen wünschenswert, wenn anstelle von Milchzucker ein alternatives Trägermaterial wie beispielsweise Kartoffelstärke Verwendung finden würde. Es ist wichtig, seinen Arzt - falls nicht bereits geschehen - darüber zu informieren, dass man unter einer Milchzucker- Unverträglichkeit leidet. Sowohl Arzt als auch Apotheker haben die Möglichkeit, zu überprüfen, ob ein Arzneimittel Laktose enthält. Ist dies der Fall, so kann man meist problemlos auf ein Alternativpräparat ausweichen, das einer anderen Rezeptur unterliegt. Leseprobe aus: |
|
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung. |


Fachkundige Therapeuten aus Ihrer Region,
für medizinisches
Fachpersonal:
Kostenlos für
Ärzte, Ernäh-
rungsberater und
Heilpraktiker!
Joghurt Kapseln
Laktose-
Intoleranz
Laktonova Darmflora-Aktiv
Histamin-
Intoleranz
Fructobalax
Reizdarm
Laktonova Lactase 125 g
Fructose-
Intoleranz
