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Endlich Schluss mit den Beschwerden


Histamin-Intoleranz

Allergie und Histamin
Aus den ermittelten Ergebnissen kann man nur den Schluss ziehen, dass die Empfindlichkeitsschwellen bei einigen Betroffenen so niedrig sind, dass eine grammgenaue Berechnung des in Lebensmitteln enthaltenen Histaminaufkommens wenig Sinn hat.

Auch wenn das Wissen um den durchschnittlichen Histamingehalt einzelner Speisen für eine erfolgreiche Eliminationsdiät sehr wichtig ist, so dürfte es dennoch nicht gelingen, sich mit Hilfe von Mengenberechnungen an seine individuelle Toleranzgrenze »heranzuessen«.
Und noch ein weiterer Grund spricht dafür, nicht mit dem Taschenrechner einkaufen zu gehen: Es ist der veränderliche Histamingehalt von Lebensmitteln.

Histamin ist ein Abbauprodukt der Aminosäure Histidin, einem Bestandteil fast aller tierischen und pflanzlichen Nahrungsmittel. Es wird also nicht vorsätzlich und in einer bestimmten Menge einem Nahrungsmittel zugefügt, sondern entsteht im Rahmen eines Umwandlungsprozesses aus einer anderen Substanz.

Dieser Umwandlungprozess, der als Decarboxylierung bezeichnet wird, kann bei allen Lebensmitteln beobachtet werden, an deren Entstehung oder Reifung Mikroorganismen beteiligt sind. Bekannte Beispiele hierfür sind Milchprodukte wie Käse und Joghurt, Sauerkraut und alkoholische Getränke wie Wein und Bier. Außerdem findet dieser chemische Prozess auch bei gesalzenen oder geräucherten Wurstwaren wie Salami und rohem Schinken statt.

Aber auch Lebensmittel, die keinen mikrobiellen Reifimgsprozess durchlaufen, können im Zuge ihrer Lagerung oder Alterung hohe Histaminwerte entwickeln. Voraussetzung ist dabei immer das Vorhandensein von Histidin.
Wie schnell und in welchem Maße der Histamingehalt eines Lebensmittels ansteigt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Leseprobe aus:

Histamin-Intoleranz - Endlich Schluss mit den Beschwerden

HISTAMIN-INTOLERANZ
Endlich Schluss mit den Beschwerden

Thilo Schleip
Trias Verlag
Direkt online bestellenISBN-13: 978-3830433644
121 Seiten, 14,95 EUR


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.