Endlich Schluss mit den BeschwerdenHistamin-IntoleranzAllergie und Histamin Auch wenn das Wissen um den durchschnittlichen Histamingehalt einzelner Speisen für eine erfolgreiche Eliminationsdiät sehr wichtig ist, so dürfte es dennoch nicht gelingen, sich mit Hilfe von Mengenberechnungen an seine individuelle Toleranzgrenze »heranzuessen«. Histamin ist ein Abbauprodukt der Aminosäure Histidin, einem Bestandteil fast aller tierischen und pflanzlichen Nahrungsmittel. Es wird also nicht vorsätzlich und in einer bestimmten Menge einem Nahrungsmittel zugefügt, sondern entsteht im Rahmen eines Umwandlungsprozesses aus einer anderen Substanz. Dieser Umwandlungprozess, der als Decarboxylierung bezeichnet wird, kann bei allen Lebensmitteln beobachtet werden, an deren Entstehung oder Reifung Mikroorganismen beteiligt sind. Bekannte Beispiele hierfür sind Milchprodukte wie Käse und Joghurt, Sauerkraut und alkoholische Getränke wie Wein und Bier. Außerdem findet dieser chemische Prozess auch bei gesalzenen oder geräucherten Wurstwaren wie Salami und rohem Schinken statt. Aber auch Lebensmittel, die keinen mikrobiellen Reifimgsprozess durchlaufen, können im Zuge ihrer Lagerung oder Alterung hohe Histaminwerte entwickeln. Voraussetzung ist dabei immer das Vorhandensein von Histidin. Leseprobe aus: |
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Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung. |


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