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Wenn Fruchtzucker krank macht


Fructose-Intoleranz

6. Praxistipps für Betroffene

Gerade bei Obst bietet es sich außerdem an, mittels Aufstreuen oder Einrühren von Traubenzucker in Pulverform einen unproblematischen Genuss sicherzustellen.

Je langsamer eine Mahlzeit den Dünndarm passiert, umso länger ist die Kontaktzeit mit den Darmwänden und den darin beherbergten GLUT-5-Transportern. Daher verbessert sich die Resorption von Fructose erheblich,
wenn Obst zu oder nach schweren Mahlzeiten gegessen wird.

Ein kleines Obstdessert zum Nachtisch ist also weitaus bekömmlicher als die gleiche Menge Obst zum Frühstück auf leeren Magen. Ebenfalls verdauungsfördernd ist es, Obst in kleinen Rationen über den Tag verteilt zu essen, anstatt eine große Portion auf einmal zu vertilgen. Geben Sie Ihrem Dünndarm also ausreichend Zeit und Gelegenheit, die zugeführte Fructose in Ruhe zu verstoffwechseln.

Obst in kleinen Mengen über den Tag verteilen und vorzugsweise nach größeren Mahlzeiten verzehren. Das fördert die Verträglichkeit und sichert eine ausreichende Versorgung mit lebenswichtigen Vitaminen.

Leseprobe aus:

Fructose-Intoleranz - Wenn Fruchtzucker krank macht
FRUCTOSE-INTOLERANZ
Wenn Fruchtzucker krank macht

Thilo Schleip
Trias VerlagDirekt online bestellen
ISBN: 978-3830433958
101 Seiten, 14,95 EUR


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlags, MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechts ist verboten. Keine Haftung.