Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
Der Wiederaufbau der Darmflora mit Bifidobakterien und Lactobacillus acidophilus kann die Symptomatik der Fructose-Intoleranz positiv beeinflussen.
Therapie durch Antibiotika In einer Studie konnte gezeigt werden, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Entstehung von Symptomen und der Anzahl und Wirksamkeit der Darmbakterien. Von Fructose-Intoleranz-Patienten mit geringer bakterieller Aktivität wurden nach der Einnahme von Fruchtzucker unter kontrollierten Bedingungen weniger Symptome berichtet als von Patienten, bei denen die Fructose durch Darmbakterien zersetzt wurde.
Man schließt daraus, dass es unter Umständen therapeutisch sinnvoll sein kann, das existierende Bakterienmilieu durch die Gabe von Antibiotika vorübergehend zu zersetzen. Da bislang aber keine weiteren Studien über die Wirkung einer solchen Therapie vorliegen und weil die positiven Effekte einer bakteriell dicht besiedelten Darmflora unbestritten sind, wird die Gabe von Antibiotika bislang nur in besonders hartnäckigen Ausnahmefällen empfohlen.
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