Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
6. Praxistipps für BetroffeneLinderung durch Glucose Aus Studien weiß man, dass sich die Verträglichkeit von Fruchtzucker durch den Konsum von Glucose, also Traubenzucker, spürbar verbessern lässt. Als Faustformel gilt, dass pro Gramm Fruchtzucker ein Gramm Traubenzucker zugeführt werden muss, um die Resorption der Fructose zu normalisieren und beschwerdefreien Genuss zu garantieren.
Und obwohl Traubenzucker einen nicht unerheblichen Eigengeschmack hat, ist dies zumindest bei einigen Speisen problemlos möglich. Vergleichsweise gut verträglich sind auch Obst- und Gemüsesorten, die von Natur aus viel Traubenzucker enthalten. Je mehr Eigensüße eine Obstsorte hat, desto höher ist meist auch ihr Traubenzuckergehalt. Typisches Beispiel hierfür sind reife Bananen.
Viele Betroffene berichten auch von positiven Erfahrungen, wenn Sie vor einer fructosehaltigen Mahlzeit Traubenzuckerbonbons einnehmen und damit ein 1:1 Verhältnis zwischen zugeführter Fructose und Glucose herstellen. Berücksichtigt werden sollte besonders bei dieser Variante jedoch die abführende Wirkung größerer Mengen an Traubenzucker, die den resorptionsfördernden Effekt verschleiern und ein äquivalentes Beschwerdebild herbeiführen kann.
Traubenzuckerdragees vor einer fructosehaltigen Mahlzeit können die Verträglichkeit erhöhen. Doch Vorsicht bei der Dosierung: Traubenzucker fördert auch durchfallartige Störungen.
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