Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
Formen der Fructose-Intoleranz Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten der Fructose-Intoleranz. Obwohl sich die beiden Krankheitsbilder in manchen Punkten sehr ähnlich sind, muss dennoch streng zwischen beiden Formen unterschieden werden: 1. Die intestinale Fructose-Intoleranz Bei der intestinalen Fructose-Intoleranz, die auch als Fructose-Malabsorption bezeichnet wird, handelt es sich um eine Störung des Fructosetransportes im Darm (intestinal). Ursache dieser Verdauungsstörung ist ein defektes Transportsystem mit dem Namen GLUT-5.
Man schätzt, dass in unserem Kulturkreis etwa 3 von 10 Personen unter einer mehr oder minder schwer ausgeprägten Form dieser Nahrungsmittel-Unverträglichkeit leiden. Die Erläuterungen und Ratschläge in diesem Buch beziehen sich ausschließlich auf diese intestinale Form der Fructose-Intoleranz. 2. Die hereditäre Fructose-Intoleranz Viel seltener und in ihren Auswirkungen schwerwiegender ist die hereditäre, also erblich bedingte Form der Fructose-Intoleranz. Bei einem von etwa 20.000 Neugeborenen lässt sich diese Krankheit feststellen. Da dieser Enzymdefekt bei Diätfehlern bereits nach dem Abstillen zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann, ist eine streng fructosefreie Kost dringend anzuraten.
An dieser Stelle nochmals der Hinweis: Für Menschen mit einer hereditären Fructose-Intoleranz (HFructose-Intoleranz) ist dieses Buch nicht geeignet! Leseprobe aus:
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