Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
Wie finde ich heraus, ob ich auch betroffen bin? Haben Sie den Verdacht, zu den 30 Prozent der Betroffenen zu gehören? Dann finden Sie in diesem Buch einen Selbsttest-Fragebogen, anhand dessen Sie vorab eine Verdachtsdiagnose stellen können. Das Ergebnis können Sie im Bedarfsfall mit einem Arzt oder Ernährungsberater besprechen, welcher gegebenenfalls zur sicheren Diagnose einen H2-Atemtest veranlassen wird.
Auf den darauf folgenden Seiten lesen Sie alles Wissenswerte über die medizinischen Hintergründe Ihres Leidens sowie wertvolle Tipps für den praktischen Umgang mit der Fructose-Intoleranz, beginnend mit der Frage, welche Lebensmittel in welchen Mengen für Sie verträglich und gesund sind bis hin zur Einkaufshilfe für den Supermarkt. Auch wenn die Erkenntnis, unter einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit zu leiden, im ersten Moment für Sie wie ein Schock wirken mag: Es gibt dennoch keinen Grund zu verzweifeln. Um Ihre Beschwerden zu lindern, bedarf es zwar gewisser Einschränkungen und vielleicht des Erlernens eines neuen Essverhaltens. Doch es wird Sie freuen zu hören, dass es kein Lebensmittel gibt, das Sie zukünftig nicht mehr konsumieren dürfen.
Da die Fructose-Intoleranz im Gegensatz zur echten Lebensmittel-Allergie erst nach dem Verzehr einer bestimmten Menge an Fruchtzucker Probleme bereiten kann, gibt es prinzipiell kein „verbotenes" Lebensmittel für die Betroffenen. Im 6. Kapitel dieses Buches erfahren Sie, welche Folgen dies für Mengen und Zubereitung der Speisen hat. Leseprobe aus:
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