Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
Folsäuremangel Eine gesunde Darmflora produziert unter anderem Vitamine der B-Gruppe, die unter dem Begriff Folsäure zusammengefasst werden. Diese Stoffe wirken bei der Bildung von Blutkörperchen und Schleimhautzellen mit, sie unterstützen verschiedene Stoffwechselvorgänge und dienen der Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems.
Aus Studien weiß man, dass Patienten mit Fructose-Intoleranz niedrigere Folsäurewerte aufweisen als Personen ohne Fructose-Intoleranz. Als Ursache dafür vermutet man eine krankhafte Veränderung der Darmflora durch die ständige Konfrontation mit nicht resorbierter Fructose in den unteren Darmabschnitten.
Direkte Folge eines Folsäuremangels ist eine verstärkte Depressionsneigung, Reizbarkeit sowie Konzentrationsschwäche. Dies birgt besonders in Hinblick auf den ohnehin gestörten Serotonin-Haushalt eine gewisse Brisanz.
Veränderungen in der Blutgerinnung und bei der Wundheilung sind außerdem häufiges Zeichen eines Folsäuremangels, ebenso wie ein erhöhtes Risiko für das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Depressive Verstimmungen und häufige Erkältungen können auf eine Fructose-Intoleranz hindeuten. Leseprobe aus:
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