Wenn Fruchtzucker krank macht
Fructose-Intoleranz
Nachdem der Patient die Lösung getrunken hat, wird zwei Stunden lang in Abständen von 30 Minuten die Messung des Wasserstoffgehaltes wiederholt.
Die dann ermittelten ppm-Werte werden dokumentiert und können in einer Kurve dargestellt werden. Bei gesunden Menschen wird sich der ppm-Wert der nachfolgenden Messungen gegenüber dem Nüchternwert nicht nennenswert verändern.
Liegen alle ermittelten Werte unter 10 ppm, so ist es wahrscheinlich, dass keine Fructose-Intoleranz vorliegt. Steigt mindestens einer der Messwerte auf einen Wert zwischen 10 und 20 ppm, so spricht man nur dann von einer Fructose-Intoleranz, wenn zeitgleich das Auftreten von störenden Darmsymptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen oder durchfallartigen Störungen dokumentiert wird.
Bei Werten über 20 ppm geht man definitionsgemäß von einer Fructose-Intoleranz aus. Die in der Praxis dokumentierten Werte liegen dann meist zwischen 20 und 200 ppm. Abbildung: „Wasserstoff-Abatmung im Vergleich (Grafik)" Leseprobe aus:
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